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Schönheitsreparaturklauseln: Unwirksamer Einzelaspekt führt zur Unwirksamkeit der kompletten Klausel

Ist ein Einzelaspekt einer Schönheitsreparaturklausel unwirksam, so führe dies zur Unwirksamkeit der kompletten Regelung, so entschied der Bundesgerichtshof am 18.03.2015 - VIII ZR 21/13.
Die im Mietvertrag auferlegte Pflicht zur Vornahme von Schönheitsreparaturen sei eine einheitliche, nicht in Einzelmaßnahmen aufspaltbare Rechtspflicht. Daher sei die gesamte Vornahmeklausel unwirksam, wenn nur ein Einzelaspekt unwirksam ist. Dies gilt auch für Fälle, in denen die einheitliche Pflicht in verschiedenen, sprachlich voneinander unabhängigen Klauseln geregelt ist.