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Abmahnung erforderlich bei Trunkenheitsfahrt mit Fahrerflucht

Das Landesarbeitsgericht Köln beschloss am 19.01.2017 - 8 Sa 434/16, dass es sich bei einem Verstoß gegen das betriebliche Alkoholverbot sowie einer Trunkenheitsfahrt mit Fahrerflucht zwar um eine nicht unerhebliche Verletzung der arbeitsvertraglichen Pflichten handele, dies aber unter Umständen nicht als wichtiger Grund für eine außerordentliche Kündigung nach § 626 Abs. 1 BGB ausreiche.

Besonders wenn es sich um ein steuerbares Verhalten handelt, eine Verhaltensänderung nach Erteilung einer Abmahnung nicht ausgeschlossen ist und es sich um ein einmaliges Fehlverhalten handelt, sei es für den Arbeitgeber zumutbar, eine Abmahnung anstelle einer Kündigung auszusprechen und damit auch erforderlich.