Fon: 05221-342540

E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Interessenausgleich mit Namensliste trotz beschäftigter Leiharbeitnehmer

Bei einem Interessenausgleich mit Namensliste muss der Arbeitgeber das Auskunftsverlangen zur Sozialauswahl gleichermaßen wie bei einer Kündigung nach § 1 Abs. 1 KSchG erfüllen, entschied das Landesarbeitsgericht Köln am 20.07.2015 - 2 Sa 185/15.

Kann der Arbeitnehmer darlegen, dass ein Dauerarbeitsplatz durch Leiharbeitnehmer besetzt ist, gilt die Vermutung des § 1 Abs. 5 KSchG als widerlegt, sofern der Interessenausgleich nicht auch eine Regelung zum Abbau der durch Leiharbeitnehmer besetzten Stellen beinhaltet.