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Abmahnung erforderlich bei einmaliger Trunkenheitsfahrt mit Unfallfolge

Das Arbeitsgericht Köln entschied am 12.02.2016 - 1 Ca 5448/15, dass eine verhaltensbedingte Kündigung nicht gerechtfertigt ist, wenn ein Arbeitnehmer einmalig mit starkem Alkoholgeruch und nach einer Trunkenheitsfahrt mit Unfallfolge zur Arbeit erscheint.

Hierin liege kein wichtiger Grund für eine außerordentliche Kündigung im Sinne des § 626 Abs. 1 BGB. Für den Arbeitgeber sei es zumutbar, eine vorherige Abmahnung zu erteilen, da es sich um ein steuerbares Verhalten des Arbeitnehmers handele und es nicht erkennbar sei, dass der Arbeitnehmer sein Verhalten nicht ändern würde.

Ebenso sei eine langjährige, störungsfreie Betriebszugehörigkeit zu berücksichtigen.