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Verhaltensbedingte Kündigung einer Auszubildenden

Das Landesarbeitsgericht Köln entschied am 16.10.2014 - 7 Sa 426/14 über die Kündigung einer Auszubildenden, die an einem der Tage, für die sie sich arbeitsunfähig krank gemeldet hatte, einer Nebentätigkeit als Kellnerin nachging und dafür außerordentlich gekündigt wurde.

Dabei müsse ein Arbeitgeber aufgrund seiner Darlegungs- und Beweislast substantiiertes Rechtfertigungsvorbringen, das geeignet ist, die Kündigungsgründe in milderem Licht darzustellen, widerlegen.

Außerdem könne einem Ausbilder in einem Berufsausbildungsverhältnis eine höhere "Frustrationstoleranz" zugemutet werden, als einem Arbeitgeber in einem regulären Arbeitsverhältnis.