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Schadensersatz bei Mobbing

Das Arbeitsgericht Köln entschied am 11.02.2015 - 20 Ca 9847/13, dass es für die Frage, ob ein Arbeitnehmer Mobbing-Handlungen im Arbeitsbetrieb ausgesetzt war und ihm daher ein Anspruch auf Schadensersatz zusteht, nicht auf einzelne Handlungen und Verhaltensweisen allein ankommt, sondern die Gesamtschau aller Handlungen zu betrachten ist.

Dabei dürften einzelne zurückliegende Verhaltensweisen nicht unbeachtet bleiben (vgl. BAG, 24.04.2008 - (AZR 347/07). Ergibt die Gesamtschau der Handlungen, dass der Arbeitgeber seinen Schutzpflichten aus § 241 Abs. 1 BGB nicht nachgekommen ist, so bestehe ein Schadensersatzanspruch. Zu diesen Schutzpflichten gehöre insbesondere auch der Schutz der Gesundheit und der Persönlichkeitsrechte des Arbeitnehmers.