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Anforderungen an eine Verdachtskündigung

Das Landesarbeitsgericht Köln urteilte am 19.11.2014 - 11 Sa 214/14, dass eine Verdachtskündigung nur dann zulässig ist, wenn sich der Verdacht auf konkrete Tatsachen gründet und dringend ist.

Es müsse eine große Wahrscheinlichkeit dafür gegeben sein, dass der Verdacht zutrifft und der Verdacht müsse erdrückend sein. Dies gelte gleichermaßen für eine aufgrund des Verdachtes ausgesprochene außerordentliche wie auch ordentliche Kündigung. Ein geringerer Maßstab gelte hierbei nicht bei einer ordentlichen Kündigung.