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Inhaltskontrolle bei Spannbreitenregelung zur Arbeit auf Abruf

Eine arbeitsvertragliche Regelung, die es dem Arbeitgeber erlaubt innerhalb einer bestimmten Spannbreite den Arbeitsumfang einseitig festzulegen, unterliegt der AGB-Kontrolle. Dazu entschied das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg am 16.10.2014 - 21 Sa 903/14, dass eine solche Regelung nur dann einer Inhaltskontrolle standhält, wenn die maximale abrufbare Arbeitszeit die minimale zu leistende Arbeitszeit um nicht mehr als 25 % übersteigt und die Gründe für eine solche Regelung benannt werden.