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Keine verhaltensbedingte Kündigung bei Verkostung eines Glases Portwein

Das Arbeitsgericht Düsseldorf urteilte am 28.01.2015 - 8 Ca 5713/14, dass die außerordentliche Kündigung eines Arbeitnehmers aufgrund der Verkostung eines Glases Portwein nicht wirksam sei.

Bei der verzehrten Ware handele es sich um eine geringwertige Sache und eine Kündigung sei daher unverhältnismäßig. Selbst bei bestehen eines Alkoholverbots im Betrieb sei eine Kündigung nicht gerechtfertigt. Durch die langjährige Betriebszugehörigkeit des Arbeitnehmers und die Einräumung des Fehlverhaltens durch diesen wäre eine Abmahnung vollkommen ausreichend gewesen.