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Wirksamkeit einer Verdachtskündigung eines Ausbildungsverhältnisses

Das Bundesarbeitsgericht urteilte am 12.02.2015 - 6 AZR 845/13, dass ein wichtiger Grund zur Kündigung des Berufsausbildungsverhältnisses nach § 22 Abs. 2 Nr. 1 BBiG vorliegen könne, wenn ein dringender Verdacht einer schwerwiegenden Pflichtverletzung des Auszubildenden vorliegt und der Verdacht die Fortsetzung des Ausbildungsverhältnisses für den Ausbildenden objektiv unzumutbar macht.

Weiterhin sei es für eine ordnungsgemäße Anhörung nicht notwendig, dass der Auszubildende vorher von dem Gesprächsthema erfährt und darauf hingewiesen wird, dass er bei dem Gespräch eine Vertrauensperson hinzuziehen darf.