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Ordentliche Kündigung wegen Alkoholerkrankung

Das Bundesarbeitsgericht entschied am 20.03.2014 – 2 AZR 565/12, dass eine ordentliche Kündigung wegen einer Alkoholerkrankung als personenbedingte Kündigung sozial gerechtfertigt sein kann. Dafür müsse jedoch zum Zeitpunkt der Kündigung die Prognose vorliegen, dass der Arbeitnehmer aufgrund seiner Alkoholerkrankung dauerhaft nicht seine vertraglich geschuldete Leistung ordnungsgemäß erbringen kann. Zudem müssen dadurch betriebliche Interessen erheblich beeinträchtigt sein. Dabei darf diese Beeinträchtigung nicht durch ein milderes Mittel abwendbar sein. Außerdem muss eine Abwägung der Interessen des Arbeitnehmers ergeben, dass die Beeinträchtigung vom Arbeitgeber nicht hingenommen werden muss.