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Inhalt des Arbeitszeugnisses

Das Arbeitsgericht Köln entschied am 05.03.2013 – 13 Ca 2497/12, dass ein ehemaliger Arbeitnehmer Anspruch auf ein Zeugnis, das nicht im Adressfeld ausgefüllt sei, damit nicht der Eindruck vermittelt werde, dass das Zeugnis erst nach einem langwierigen Streit auf dem Postweg versandt wurde.

Zudem habe er Anspruch auf eine Erwähnung des Arbeitszeitvolumens im Zeugnis, auf ein fehlerfrei ausgeführtes Zeugnis, auf Aufnahme des Beendigungsgrundes, wenn gewünscht, sowie auf die Richtigstellung des Ausstellungsdatums, welches regelmäßig der Tag des Ablaufs der Kündigungsfrist sei. Dagegen bestehe kein Anspruch auf eine bessere Beurteilung, sofern nicht dargelegt wurde, dass überdurchschnittlich gute Arbeitsleistungen erbracht wurden, da eine gute Leistungsbeurteilung keine Standardbeurteilung sei.

Zuletzt gebe es keinen Anspruch auf Ergänzung oder Umformulierung der Schlussformel, sondern lediglich auf ein Zeugnis ohne eine solche Schlussformel.