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Persönlichkeitsverletzung während eines laufenden Kündigungsschutzverfahrens

Versucht ein Arbeitgeber während eines laufenden Kündigungsschutzverfahrens den Arbeitnehmer durch teilweise offensichtlich unwirksame arbeitsrechtliche Maßnahmen, wie z.B. eine einseitige Freistellung ohne Vergütungszahlung und eine eindeutig unwirksame Abmahnung, unter Druck zu setzen, damit dieser freiwillig nicht mehr am Arbeitsverhältnis festhält, so kann dies eine entschädigungspflichtige Persönlichkeitsverletzung darstellen, urteilte das Landesarbeitsgericht Köln am 27.10.2011 – 7 Sa 147/11.