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Mittelbare Geschlechterdiskriminierung bei Benachteiligung wegen minderjährigem Kind

Hat ein potentieller Arbeitgeber die Angabe „verheiratet, ein Kind“ im zurückgesandten Lebenslauf einer Bewerberin handschriftlich mit „7 Jahre alt!“ ergänzt und dieses zusätzlich noch durchgängig unterstrichen, so stelle der Arbeitgeber damit auf die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Berufstätigkeit ab, was eine nicht gerechtfertigte mittelbare Diskriminierung darstelle, urteilte das Landesarbeitsgericht Hamm am 6.6.2013 – 11 Sa 335/13.