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Kündigung als Geschlechterdiskriminierung bei Unkenntnis von Schwangerschaft?

Laut Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 17. Oktober 2013, Az.: 8 AZR 742/12, stellt die Kündigung einer Arbeitnehmerin bei Unkenntnis von ihrer Schwangerschaft keine Diskriminierung wegen des Geschlechts dar, auch dann nicht, wenn der Arbeitgeber von der Schwangerschaft später erfährt und die Kündigung aufrecht erhält. Ebenso werde hierdurch kein Entschädigungsanspruch begründet.
Auch ein Streit über die Zahlung von Mutterschaftslohn nach dem Mutterschaftsgesetz sei aufgrund der Tatsache, dass ein solcher Anspruch nur von Frauen geltend gemacht werden könne, keine Diskriminierung.